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Impfungen

Impfungen gehören zu den wirksamsten vorbeugenden Maßnahmen gegen Infektionskrankheiten. Viele lebensbedrohliche Krankheiten, wie Pocken und Diphterie, sind durch sie fast in Vergessenheit geraten. Nur aufgrund konsequenter Durchimpfung der Bevölkerung konnten sie gestoppt bzw. sogar ausgerottet werden.

Auch die sogenannten Kinderkrankheiten werden oft unterschätzt und können schwerwiegende Folgeerkrankungen auslösen. Vielfach verlaufen sie bei Erwachsenen wesentlich schwerer (u. a. Masern) und führen öfter zu Komplikationen. So kann z.B. Mumps bei Männern Zeugungsunfähigkeit verursachen, bei schwangeren Frauen können Röteln schwere Behinderungen des ungeborenen Kindes auslösen.

Für Säuglinge, Kinder und Jugendliche

Wichtige Impfungen für Säuglinge, Kinder und Jugendliche sind die gegen Diphterie, Pertussis (Keuchhusten), Tetanus (Wundstarrkrampf), Poliomyelitis (Kinderlähmung), Haemophilus influenzae b-Infektion, Hepatitis B, Masern, Mumps, Röteln und gegen Varizellen (Windpocken). Diese Impfungen werden in der Regel vom behandelnden Kinderarzt durchgeführt.

Für Erwachsene

Im Erwachsenenalter müssen die Impfungen gegen Diphterie, Tetanus, Poliomyelitis, Hepatitis B aufgefrischt werden. Bei gefährdeten Menschen in Endemiegebieten und für bestimmte Berufs- und Risikogruppen wird zusätzlich zu einer Impfung gegen Frühsommermeningoenzephalitis (FSME) geraten. Impfungen gegen Hepatitis A, Influenza (Virus-Grippe), Pneumokokken (bakterielle Lungenentzündung), Herpes zoster (Gürtelrose) und Tollwut werden ebenso für bestimmte Berufs- und Risikogruppen empfohlen.

Aus frauenärztlicher Sicht

Von frauenärztlicher Seite wird geraten, Jungen und Mädchen im Alter von 9-14 Jahren vorbeugend gegen humane Papillomviren (HPV) zu impfen, um vorbeugend einen Schutz vor Gebärmutterhalskrebs aufzubauen. Diese Impfung kann auch bösartige Entwicklungen an Anus, Vagina, Vulva, Penis oder im Mund-Rachenraum verhindern. Nicht geimpfte Jugendliche können sich bis zum Alter von 17 Jahren nachimpfen lassen.

Zur Stimulierung einer besseren Immunabwehr bei chronischen Blasen- und Scheideninfektionen kann möglicherweise auch eine Impfung hilfreich sein.

Die Impfungen der Kinder und Jugendlichen, ebenso wie Auffrisch- und Nachholimpfungen werden in der Regel von den Krankenkassen bezahlt.

Wir beraten Sie gerne und führen die notwendigen Impfungen durch!

Zur Überprüfung Ihres Impfstatus bringen Sie bitte –falls vorhanden- Ihren Impfpass und/ oder Impfbescheinigungen mit. Benötigen Sie Reiseschutzimpfungen, z.B. gegen Cholera oder Gelbfieber, wenden Sie sich bitte an einen Facharzt für Reise- oder Tropenmedizin.

Mädchensprechstunde

Das erste Mal beim Frauenarzt

Das bedeutet erstmal nur: sich gegenseitig kennenlernen und schauen, wie wir helfen können.
Wir freuen uns auf Dich!