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Becken­boden­schwäche und Inkontinenz

Mit zunehmendem Alter lässt die Stabilität von Muskelfasern und Bindegewebe des Beckenbodens nach. Das kann bei manchen Frauen zu einer Absenkung der Beckenorgane (Blase, Gebärmutter oder Darm) führen. Inkontinenz, Entleerungsstörungen, Schmerzen, Druck- und Fremdkörpergefühl können, aber müssen nicht, die Folge sein.

Weitere begünstigende Faktoren für diese Funktionsstörungen sind neben einer unzureichenden Rückbildung des nach einer Schwangerschaft veränderten Bindegewebes vor allem schweres Heben, Übergewicht und chronischer Husten. Über die sehr häufige Blasenschwäche sprechen viele Frauen ungerne, denn sie ist ein lästiges und oft schambehaftetes Problem.

Die im Volksmund sogenannte „Blasenschwäche“ äußert sich auf unterschiedliche Weise. Typische Beschwerden einer Reizblase sind häufiger und plötzlich einsetzender starker Harndrang. Dabei geht aber nicht zwangsweise auch unkontrolliert Urin ab. Wird die Reizblase chronisch, kommt es oft zur Dranginkontinenz: der Toilettengang wird immer häufiger und dringlicher, unkontrollierbar geht Harn ab.

Die Belastungsinkontinenz, die häufigste Blasenschwäche bei Frauen, zeigt sich hingegen durch unfreiwilligen Abgang von Urin bei körperlichen Belastungen wie schwerem Heben, Niesen, Husten, Lachen.

Was viele Frauen jedoch nicht wissen –
man kann etwas dagegen tun!

Nach einem ausführlichen Anamnesegespräch in dem wir Ihre Beschwerden und relevante Nebenbefunde und Medikation genau erörtern, folgt die normale frauenärztliche Untersuchung. Dabei können wir z.B. sehen, ob eine Senkung vorliegt, ein Hormonmangel die Funktion des Beckenbodens beeinträchtigt und wie stark Sie Ihre Beckenmuskulatur anspannen können. Eine Ultraschalluntersuchung kann zeigen, ob es zur Bildung von Restharn kommt und damit eine Blasenentleerungsstörung vorliegt. Ein „Toilettenprotokoll“, in dem Sie Ihre tägliche Getränkemenge und die Anzahl der Toilettenbesuche verzeichnen, unterstützt uns bei der Diagnose und auch Therapieentwicklung.

Nach Abschluss der genauen Befunderhebung suchen wir gemeinsam mit Ihnen nach praxisnahen und pragmatischen Lösungen! Dies gilt auch für problematische Fälle wie Darm-Inkontinenz. Es geht uns um eine Verbesserung Ihrer Lebensqualität! Dabei gilt der Grundsatz: Behandelt wird nur das, was auch Beschwerden macht.

Sprechen Sie uns an!

Die Behandlungsmethoden umfassen konservative sowie operative Möglichkeiten. Spezielles Beckenbodentraining, medikamentöse Therapien und mechanische Methoden (Pessartherapie) können eine Operation häufig verzichtbar machen.